Projektneuigkeiten

2017

Sommer 2017

Ein erster großer Meilenstein ist geschafft. Rahmée Wetterich hatte erste Grundstücks-Recherchen im Januar unternommen. Natitingou hat im zu einer aufstrebenden Kleinstadt im Norden Benins entwickelt. Die Stadt ist sehr geschäftig, der neue Präsident bringt frischen Wind ins Land und möchte es westlich ausrichten, das schafft ihm nicht nur Freunde.

Die Grundstückspreise steigen auch hier, die Auswahl an geeigneten Grundstücken ist gering. Auch wollen wir berücksichtigen, dass es in Benin noch kein Baurecht in form von Baugenehmigungen gibt. Das wollen wir uns zunütze machen.

Die Mission im Sommer 2017 ist erfolgreich. Das geeignete Grundstück ist gefunden, größer als ursprünglich geplant. Das Grundstück bietet viele Möglichkeiten. Hier kann im Baukastensystem ein Ausbildungszentrum, ja sogar eine Produktionsstätte, ein Multifunktionssaal für kulturelle Veranstaltungen und Schulungen entstehen. Kleine Gästehäuser sollen von Beginn an Besuchern und Helfern einen Aufenthalt im Projekt erleichtern.

2016

Der Verein ist gegründet „The Projekt Justine – train the trainer e.V.“

Das Projekt soll wachsen. Man mag es vergleichen mit einem Baum, einem Baobab: gemeinsam wurde ein Baobab gepflanzt, mit gemeinsamer Fürsorge wird dieser Baum groß und stark. Und schon heute ist dieser – noch kleine Baum – in der Lage, Früchte zu tragen, sie abzuwerfen, um an anderen Stellen wieder eingepflanzt zu werden und neu zu wachsen.

So können bald neue Früchte an ganz anderen Stellen geerntet werden.

2015

Die beninische Schneiderin Justine ist zum zweiten Mal im Atelier von Marie Darouiche, NOH NEE, München. Afrikanisches trifft auf Bayern.

Jetzt geht es an die Spezialitäten: Reissverschlüsse, Faltenröcke, der Besatz mit Kaurimuscheln. Das ganze Team ist beeindruckt, wie rasch und sorgfältig Justine arbeitet.

In Dirndln, Kleidern, Jacken, Hosen, mit bunten Waxstoffen designt, sind die Kulturen aus Bayern und Benin, Afrika miteinander verwoben. Und diese kulturelle Fusion ist unser Auftrag und unsere Mission.

2012 / 2013

Durch die Vermitlung von WEMA Home e.V., marianne Dötzer und Alice Sücker, kommt die Beninerin Justine zum ersten Mal nach München, mitten im kalten Winter, Dezember 2012. So vieles ist für sie fremd und ungewohnt … sie erlebt zum ersten mal Schnee in ihrem Leben. Justine ist keine Freundin der Kälte, Kleidung und Schuhe werden besorgt, damit sie in München klar kommt.

Bei NOH NEE, Marie Darouiche und Rahmée Wetterich erhält sie eine erste Ausbildung im europäischen Schneiderhandwerk. Justine ist schnell in das Team eingebettet und lernt ganz emsig. Sie ist morgens mit Marie die erste im Atelier und abends die letzte … und das sogar am Wochenende.

Während ihres Aufenthaltes entstehen bunte und so praktische Kochschürzen, die mit großem Erfolg verkauft werden.