Zukunft heißt Einkommen durch Bildung

Die Stadt Starnberg lud zum Fairen Frühstück mit interessantem Vortrag* ein.

Wie wunderbar: Die Stadt Starnberg hat sich auf den Weg gemacht Fair-Trade-Town zu werden. Der Zertifizierungsprozess ist dank der engagierten Arbeit der Steuerungsgruppe in vollem Gange. Die Steuerungsgruppe geht das Thema ganzheitlich an: nicht nur faire, sondern auch nachhaltige und regionale Produkte sollen in den Fokus rücken.

Am Montag, 9. Juli, um 9 Uhr hat die Stadt Starnberg interessierte Bürgerinnen und Bürger eingeladen, sich bei einem fairen und regionalen Frühstück über das Thema „Fairer Handel“ zu informieren und sich von der hochwertigen Qualität fair gehandelter Lebensmittel und Mode zu überzeugen.

Rahmée Wetterich war eingeladen und hat über unser Justine Projekt berichtet.

Über eine weitere Zusammenarbeit würden uns sehr freuen! Wir setzen uns dafür ein, dass gerade für Afrikaner Heimat auch Heimat bleiben soll.

*Online-Link aus dem Kreisboten/Merkur 05.07.18

Der Architekt

Prof. Dipl.-Ing. Felix Schürmann, Professor an der HBC. Hochschule Biberach, unterwegs in West-Afrika:

Kontakt aufnehmen . Mit dem Land, mit den Menschen, mit den klimatischen Bedingungen, mit den Lebensumständen der Menschen, mit der Fröhlichkeit der Afrikaner, mit seinen Farben, mit seinem Licht, mit den architektonischen Gegebenheiten. Die Reise ging erst nach Bukina Faso – auf den Spuren des Architekten Kéré – und dann weiter nach Benin, nach Natitingou. Hier lernte er Justine und natürlich „unser“ Grundstück kennen.

Nachdem er 2017 mit seinen Studenten der HBC Biberach die ersten Entwürfe für das künftige Ausbildungszentrum mit seinen Studenten angefertigt hat, reiste er gemeinsam mit Rahmée Wetterich nach Afrika, um das Grundstück zu inspizieren und mit dem Eindruck vor Ort die Baupläne weiter reifen zu lassen. Nun arbeiten die Studenten weiter daran.

Wir werden weiter berichten.

2018

Januar 2018 – Projektreise nach Benin

Im Januar machen sich Rahmée Wetterich und Kissy Baumann gemeinsam auf den Weg nach Benin. Nach Stoffkäufen ging es weiter nach Natitingou. Kissy lernte das Land und Justine kennen, gemeinsames Arbeiten in der Werkstatt.

Gemeinsames Arbeiten im Atelier. Justine und Kissy waren sofort ein gutes Team, die Zusammenarbeit machten beiden Riesenspass. Und schnell war Kissy auch die neue „Jovo“, die Kinder des Dorfes kommen jeden Tag vorbei, um zu schauen, was hier im Atelier jeden Tag passiert.

Mit den neuen Stoffen entsteht die neue Kollektion – für den Sommer – für München.

Gemeinsam mit Justine, Prof. Felix Schürmann und Rahmée werden auch detailliertere Planungen für das Ausbildungszentrum in Angriff genommen. Viel geschafft in dieser Zeit!

2017

Oktober 2017
CHARITY GALA -The Darouiche Family & Friends am 23.10.17

Ein Abend im GOP Va­rieté-Thea­ter zu­guns­ten des Cha­ri­ty-En­ga­ge­ments von NOH NEE in Benin/West­afri­ka: Ein großes Dankeschön an alle Unterstützer: GOP Varieté Theater München, Performing Arts, Tanzschule Basement mit Hip Hop Tanz aus Ingolstadt, die Soul-Sängerin Philadelphia und der grandiose Musiker Biboul Darouiche, ihr habt allen Besuchern einen unvergesslichen Abend bereitet.  Mit bewegendem Tanz, wunderbarer Live-Musik und Aus­zü­gen aus der GOP Show „le club“ war dieser Abend ein voller Erfolg! Die Künstler-Familie Darouiche hat hier ganze Arbeit geleistet.

Dank an alle Unterstützer, dass dieser Charity-Abend ein voller Erfolg wurde. Unter dem Link gibt es noch einen kleinen Eindruck.

2017

Sommer 2017

Ein erster großer Meilenstein ist geschafft. Rahmée Wetterich hatte erste Grundstücks-Recherchen im Januar unternommen. Natitingou hat im zu einer aufstrebenden Kleinstadt im Norden Benins entwickelt. Die Stadt ist sehr geschäftig, der neue Präsident bringt frischen Wind ins Land und möchte es westlich ausrichten, das schafft ihm nicht nur Freunde.

Die Grundstückspreise steigen auch hier, die Auswahl an geeigneten Grundstücken ist gering. Auch wollen wir berücksichtigen, dass es in Benin noch kein Baurecht in form von Baugenehmigungen gibt. Das wollen wir uns zunütze machen.

Die Mission im Sommer 2017 ist erfolgreich. Das geeignete Grundstück ist gefunden, größer als ursprünglich geplant. Das Grundstück bietet viele Möglichkeiten. Hier kann im Baukastensystem ein Ausbildungszentrum, ja sogar eine Produktionsstätte, ein Multifunktionssaal für kulturelle Veranstaltungen und Schulungen entstehen. Kleine Gästehäuser sollen von Beginn an Besuchern und Helfern einen Aufenthalt im Projekt erleichtern.

2016

Der Verein ist gegründet „The Projekt Justine – train the trainer e.V.“

Das Projekt soll wachsen. Man mag es vergleichen mit einem Baum, einem Baobab: gemeinsam wurde ein Baobab gepflanzt, mit gemeinsamer Fürsorge wird dieser Baum groß und stark. Und schon heute ist dieser – noch kleine Baum – in der Lage, Früchte zu tragen, sie abzuwerfen, um an anderen Stellen wieder eingepflanzt zu werden und neu zu wachsen.

So können bald neue Früchte an ganz anderen Stellen geerntet werden.

2015

Die beninische Schneiderin Justine ist zum zweiten Mal im Atelier von Marie Darouiche, NOH NEE, München. Afrikanisches trifft auf Bayern.

Jetzt geht es an die Spezialitäten: Reissverschlüsse, Faltenröcke, der Besatz mit Kaurimuscheln. Das ganze Team ist beeindruckt, wie rasch und sorgfältig Justine arbeitet.

In Dirndln, Kleidern, Jacken, Hosen, mit bunten Waxstoffen designt, sind die Kulturen aus Bayern und Benin, Afrika miteinander verwoben. Und diese kulturelle Fusion ist unser Auftrag und unsere Mission.

2012 / 2013

Durch die Vermitlung von WEMA Home e.V., marianne Dötzer und Alice Sücker, kommt die Beninerin Justine zum ersten Mal nach München, mitten im kalten Winter, Dezember 2012. So vieles ist für sie fremd und ungewohnt … sie erlebt zum ersten mal Schnee in ihrem Leben. Justine ist keine Freundin der Kälte, Kleidung und Schuhe werden besorgt, damit sie in München klar kommt.

Bei NOH NEE, Marie Darouiche und Rahmée Wetterich erhält sie eine erste Ausbildung im europäischen Schneiderhandwerk. Justine ist schnell in das Team eingebettet und lernt ganz emsig. Sie ist morgens mit Marie die erste im Atelier und abends die letzte … und das sogar am Wochenende.

Während ihres Aufenthaltes entstehen bunte und so praktische Kochschürzen, die mit großem Erfolg verkauft werden.